Vorher festgelegt. Hinterher gemessen.
Eine Prognose ist nur so viel wert wie ihr Abgleich mit der Wirklichkeit. Hier steht beides: das Fundament aus 34 nachgerechneten Wahlen — und der vorregistrierte Live-Test der drei September-Wahlen 2026, dessen Spielregeln vor den Ergebnissen feststehen.
Fundament — 34 Wahlen im Rückspiegel
Das Modell wird gegen jede der 34 Wahlen seit 2017 nachgerechnet, als hätte es sie nicht gekannt (Leave-One-Out). Das ist die belastbare Grundlage — kein Einzelfall, sondern ein ganzes Panel.
Die vollständige Methodik, Versionshistorie und Per-Wahl-Tabelle stehen in der Methodik-Dokumentation.
Live-Test — September 2026
Drei Wahlen in drei Wochen: Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Die v4-Prognose wird am 10.08.2026 eingefroren und nicht mehr angefasst; danach wird offen gemessen. Parallel läuft das Schattenmodell v5 mit — der Test prüft die Arbeitsteilung (v4 liefert den Punkt, v5 die Verteilung), nicht einen Modellwechsel.
Die Spielregel — vor den Ergebnissen festgelegt
Damit das Urteil keine nachträgliche Interpretation wird, ist die Entscheidungsregel vorab registriert (Details):
- n = 3, davon zwei am selben Tag (Berlin + Mecklenburg-Vorpommern, 20.09.) — ein korrelierter Bundestrend, effektiv eher zwei unabhängige Signale. Ein einzelner Wahltag-Swing kann das Urteil dominieren; das wird offen benannt, nicht geglättet.
- Das tragfähigere Fundament bleibt das 34-Wahlen-Backtest. September ist Zusatzbeleg, nicht Ersatz.
- Niemals zwei konkurrierende Punkt-Sitzzahlen (v4 vs. v5) nebeneinander — v5 erscheint nur als Wahrscheinlichkeiten und Bänder.