In 90 Sekunden

Wie funktioniert das?

Wahlen sind unsicher. Scroll nach unten, um in sieben Szenen zu sehen, was das Modell tut — und was es bewusst nicht tut.

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Das Grundproblem

Niemand weiß, wie die nächste Wahl ausgeht. Eine einzelne Umfrage ist eine Momentaufnahme — und sie wackelt, je nach Stichprobe, Institut und Tag.

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10.000 Würfe statt einer Zahl

Statt einer einzelnen Prognose würfeln wir die Wahl 10.000 Mal durch — mit unterschiedlichen, realistischen Werten. Jeder Punkt ist eine Simulation. Zusammen zeigen sie, was plausibel ist.

Umfragen
Letztes Ergebnis
Amtsinhaber
Wahl-Distanz
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Was steckt drin

Am stärksten zählen die aktuellen Umfragen — je näher die Wahl, desto mehr. Dazu kommt ein Struktur-Anker: das letzte Wahlergebnis, angepasst um den Amtsinhaber-Effekt (Regierungsparteien bekommen einen Malus, das Spitzenpersonal je nach Beliebtheit einen Bonus) und — bei Landtagswahlen — die regionale Lage wie Arbeitslosigkeit und Bundestrend. Je weiter die Wahl weg ist, desto mehr Gewicht bekommt dieser Anker; am Wahltag dominieren die Umfragen. Medien-Tonalität (GDELT) zeigte im Rücktest keinen verlässlichen Mehrwert und fließt nicht in die Prognose; Echtzeit-Wirtschaftsdaten stehen als Kontext daneben, statt die Zahl zu treiben.

04

Warum Unsicherheit wichtig ist

Das Ergebnis ist kein einzelner Wert, sondern eine Wahrscheinlichkeitsverteilung. Die Breite zeigt, wie sicher wir sind — schmale Bänder: stabile Mehrheit; breite Bänder: alles offen.

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Wie oft sind wir richtig?

Wir haben das Modell an 34 vergangenen Wahlen getestet — jedes Mal als ob die Wahl noch bevorstünde (Leave-One-Out). Mittlere Abweichung: 1,27 Prozentpunkte. Sieger korrekt getippt: 91 % (31 von 34).

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Was wir NICHT machen

Das ist eine Momentaufnahme, keine Wahlprognose im rechtlichen Sinn. Wir machen keine kausalen Aussagen („weil X, deshalb Y") und keine Einzel-Wahlkreis-Wunder, die wir nicht durch Daten absichern können.

07

Weiterlesen

Das war die Kurzfassung. Für die Tiefe: