Mecklenburg-Vorpommern
Mecklenburg-Vorpommern hat rund 1,6 Millionen Einwohner. Nächste Wahl: Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern am 20. September 2026. Amtierend: Manuela Schwesig (SPD).
Mecklenburg-Vorpommern ist mit 68 Einwohnern pro Quadratkilometer das am dünnsten besiedelte Bundesland und verzeichnet mit einem Rückgang von 2,4 Prozent seit 2015 einen anhaltenden Bevölkerungsschwund, der durch den hohen Anteil der über 65-Jährigen von 28,8 Prozent – einem der höchsten Werte bundesweit – zusätzlich an Dynamik gewinnt. Die wirtschaftlichen Kennzahlen liegen mit einem BIP von rund 40.400 Euro je Einwohner und einer Arbeitslosenquote von 8,3 Prozent deutlich unter dem Bundesdurchschnitt, wobei das verfügbare Einkommen mit knapp 26.900 Euro die strukturellen Herausforderungen eines ostdeutschen Flächenlandes widerspiegelt. Bemerkenswert ist, dass die AfD trotz eines vergleichsweise niedrigen Ausländeranteils von nur 6,3 Prozent mit einer Favoritenwahrscheinlichkeit von über 88 Prozent als klarer Spitzenreiter für die Landtagswahl 2026 gehandelt wird – ein Befund, der sich nicht allein migrationspolitisch erklären lässt, sondern auf ein Zusammenspiel aus demografischer Erosion, wirtschaftlicher Peripherisierung und regionaler Unzufriedenheit hindeutet.
Wahlen in diesem Land
Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern · Landtagswahl
AfD ist in 85,6 % der 10.000 Simulationen stärkste Kraft.
Wahlkreis-Prognose zur Landtagswahl
Methodik: Mix-Swing (40 % additiv, 60 % proportional) auf den amtlichen Wahlkreis-Ergebnissen 2021; Erststimmen folgen dem Zweitstimmen-Swing unter Erhalt des örtlichen Stimmensplittings von 2021; 10.000 Monte-Carlo-Stichproben je Wahlkreis mit Partei-Korrelation, Personen-Effekt und der Unsicherheit der Landes-Prognose. Wahlkreiszuschnitt 2021 als Näherung für 2026. Details in der Methodik.
Bundestagswahlkreise
Bundestagswahlen seit 2013
Strukturdaten des Bundeslands
Kontext-Kennzahlen aus GENESIS-Online (Statistisches Bundesamt) und bwl_mini (Regionalstatistik) — wirtschaftliche, demographische und geographische Einordnung. Vergleichswerte ggü. Bundesdurchschnitt sind farbkodiert.